News - rund um das Thema "Kinderwunsch" - Interessantes und Aktuelles
09.03.2012
Kinderwunschförderungsgesetz
Was ist der Stand der Dinge
Am 2. März ist der Entwurf für ein Kinderwunschförderungsgesetz (Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch zur Kostenübernahme des Bundes für Maßnahmen der künstlichen Befruchtung bei Paaren mit Kinderwunsch (Kinderwunschförderungsgesetz - KiwunschG) im Bundesrat verabschiedet worden. Die Pressemitteilung des Bundesrat (und bitte achten Sie auf die Worte "sollen" und "würde"):
"Finanzielle Entlastung bei künstlicher Befruchtung
Der Bundesrat möchte Paare unterstützen, die aus medizinischen Gründen keine Kinder bekommen können. Künftig soll der Bund die Kosten der künstlichen Befruchtung zu 25 Prozent mitfinanzieren. Da die gesetzliche Krankenversicherung die Hälfte der Kosten einer künstlichen Befruchtung zu tragen hat, würde der von den Betroffenen selbst zu finanzierende Anteil auf 25 Prozent sinken. Der Bundesrat betont in seinem heute beschlossenen Gesetzentwurf, dass Paare, die sich für eine Familie entschieden haben, Unterstützung benötigen und verdienen. Gerade ungewollte Kinderlosigkeit würde oft als schwerer Mangel in der persönlichen Lebensplanung angesehen. Mit ihrem Vorstoß möchten die Länder daher eine finanzielle Entlastung von Paaren mit Kinderwunsch bei den Kosten einer künstlichen Befruchtung erreichen. Der Gesetzentwurf wird nun an die Bundesregierung übermittelt. Diese leitet ihn innerhalb von sechs Wochen an den Bundestag weiter und legt dabei ihre Auffassung dar."
Und wie geht es weiter?
Innerhalb von 6 Wochen geht der Entwurf also in den Bundestag. Sollte die Regierungsmehrheit ihn wegen der fehlenden Bereitschaft der Länder die Hälfte beizusteuern (bislang haben nur wenige Länder sich zur Kofinanzierung bereit erklärt!) nicht ablehnen, sondern einen Gegenvorschlag machen (nämlich im Sinn einer zwingenden Finanzierungsbeteiligung der Länder) könnte der Entwurf in den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat gehen und dort unter Umständen mehrheitsfähig verändert werden. Dass die Förderrichtlinie, die die Familienministerin Schröder in Auftrag gegeben hat, also zum 1.4.12 in Kraft treten wird, ist daher höchst unwahrscheinlich. Ohne eine entsprechende Einigung wird auch die in den Haushalt eingestellte Summe von 7 Mio. Euro nicht entsperrt! Am 31. Mai und 1. Juni findet die Jugend- und Familienministerkonferenz (Vertretung der Länderinteressen!) statt. Dort wird das Thema Zuschuss vermutlich auf die Tagesordnung gesetzt. Die bitterste Konsequenz aus diesen gegenläufigen Bestrebungen kann in der Tat und höchst bedauerlich der "Tod" der gesamten Initiative sein.
Nichts ist also zu diesem Zeitpunkt - und auch in absehbar kurzer Zeit nicht - entschieden!
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22.02.2012
Doppelte Strafe für Paare, die keine Kinder bekommen können
Kinderwunschzentrum Ärzte befürchten Stigmatisierung
Artikel von Katja Rietze
WIESBADEN. Eine doppelte Bestrafung für alle Paare, die ungewollt kinderlos bleiben. So nennt Dr. Thomas Hahn den Vorschlag der Jungen Gruppe der Unionspolitiker, nach dem Kinderlose eine Solidaritätsabgabe zahlen sollen. Hahn ist einer der Leiter des Kinderwunschzentrums Wiesbaden.
"Das ist eine grobe Ungerechtigkeit und trägt weiter zur Stigmatisierung von Paaren ohne Kinder bei", sagt er im Gespräch mit dieser Zeitung.
Deutschlandweit seien etwa 15 Prozent aller Paare ungewollt kinderlos. Wie viele Paare er und seine Kollegen im Zentrum in der Mainzer Straße behandeln, sei Betriebsgeheimnis. "Diese Paare leiden nicht nur darunter, dass sie keine Kinder bekommen können, seit 2004 werden sie auch von den Krankenkassen weitgehend allein gelassen", weiß Hahn. Seitdem übernehmen Krankenkassen für die In-vitro-Fertilisation - die aufwendigste Behandlung - nur noch die Hälfte aller Kosten für drei Behandlungszyklen. Zuvor haben sie vier Zyklen voll bezahlt.
Bis zu 1500 Euro Eigenbeteiligung pro Zyklus können dadurch auf die Paare zukommen. "Eine enorme finanzielle Belastung", weiß Hahn. Seit 2004 sei die Zahl der Paare, die sich behandeln lassen, um etwa 50 Prozent zurückgegangen. „Dadurch sind in Deutschland pro Jahr 10 000 Kinder weniger zur Welt gekommen“, schätzt Hahn.
Finanzielle Unterstützung
Wie viele Behandlungszyklen notwendig sind, sei von Paar zu Paar unterschiedlich und hänge vom Krankheitsbild ab. „Bei jungen Leuten geht es oft schneller, die haben aber häufig nicht das Geld für die Behandlung“, sagt der Gynäkologe. Bei älteren Paaren, die das Geld leichter aufbringen können, sei die Behandlung meist aufwendiger.
Hahn hofft, dass sich Bund und Länder auf ein Modell einigen, um die Paare finanziell bei der Behandlung zu unterstützen. Das mache viel mehr Sinn als die Bestrafung durch die Abgabe. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) habe ein entsprechendes Konzept in der Schublade. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beispielsweise können Paare Gelder für die Behandlung beantragen. „Reproduktionsmedizin kann den Bevölkerungsrückgang zwar nicht umkehren, wohl aber halbieren“, ist Hahn überzeugt.
Dass die jungen Unionspolitiker auf die Idee der Kinderlosen-Abgabe gekommen sind, kann der Arzt nachvollziehen. Der Vorschlag sei nur nicht zu Ende gedacht. „Es geht eben nicht nur um das klischeehafte junge Paar mit doppeltem Einkommen, das keine Kinder will, und es dafür ständig krachen lässt.“
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12.01.2012
Auszeichnung für Frau PD Dr. Daser
Auszeichnung für Frau PD Dr. Daser vom Kinderwunschzentrum Wiesbaden durch den Dachverband für Reproduktionsbiologie und Medizin für ihre Arbeit der genetischen Untersuchung an Eizellen zur Verbesserung der Schwangerschaftsraten.
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15.07.2011
Betrifft: Entscheidung des Bundestages zur PID
Die Bundesregierung hat am 07.07.2011 mehrheitlich beschlossen die Präimplantationsdiagnostik (PID) zu erlauben. Es liegen aber bisher noch keine Ausführungsbestimmungen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen vor. Sobald diese bekannt gegeben werden, können wir Ihnen die PID am Kinderwunschzentrum Wiesbaden anbieten. Geplant ist die Kooperation mit dem Institut der Humangenetik an der Universität Würzburg, unter der Leitung von Herrn Universitätsprofessor Dr. Th. Haaf und dem genetischen Institut Wiesbaden unter der Leitung von Frau Dr. Dr. E. Schwaab.
Wir möchten im Vorfeld bereits darauf hinweisen, dass der Beschluss des Bundestages keine generelle Freigabe vorsieht, sondern dass die Indikation zur Durchführung der PID immer eine Einzelfallentscheidung sein wird.
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Gerichtsurteil untersagt unlautere Werbung eines ausländischen IVF-Zentrums
Artikel aus dem Magazin Gyne (Fachzeitschrift für den Arzt der Frauen), Ausgabe 03.2011 über die aktuelle Rechtslage der Selektion im Blastozytenstadium und das Embryonenschutzgesetz.
Artikel lesen
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Immunologie des Kinderwunsches
Die ungestört verlaufende Schwangerschaft ist mit einer aktiven immunologischen Auseinandersetzung der Mutter mit dem befruchteten Ei und den sich entwickelnden Embryo verbunden. Bei zwei bis drei Prozent der Frauen ist das nicht der Fall. Es gibt drei Probleme auf dem Gebiet der Immunologie, die zu einem wiederholten Spontanabort (WSA) oder zu IVF/ICSI-Versagern führen können:
1. Die Bildung von Antiphospholipid-Antikörpern.
2. Das Fehlen von asymmetrischen Antikörpern. Diese Antikörper binden väterliche Antigene (Das sind Substanzen, die durch mütterliche weiße Blutkörperchen eine Immunreaktion mit Gewebe schädigung hervorrufen) an dem befruchteten Ei oder dem Embryo und können dadurch eine Zellzerstörung verhindern.
3. Die Aktivierung von natürlichen Killerzellen (NK- Zellen CD56+), die die Ei-Entwicklung, den Eisprung oder die Einnistung stören können. Diese Frauen entwickeln sehr gut ausgereifte Embryos, aber nach Transfer in die Gebärmutter kommt es zur Abstoßungsreaktion. Nach eingehender Diagnostik werden spezielle Therapien für Frauen mit wiederholtem Spontanabort oder IVF/ICSI-Versagern angeboten.
Nähere Informationen finden Sie unter www.shgen-wiesbaden.de
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12.04.2011
Neuntausend Babys
Das Kinderwunschzentrum Wiesbaden sorgt seit 15 Jahren für Nachwuchs: Rund 9000 Babys sind seit der Gründung des Zentrums nach einer Kinderwunschbehandlung zur Welt gekommen. Auf der Webseite der Frankfurter Rundschau erschien jetzt ein Artikel über das Kinderwunschzentrum Wiesbaden.
Zum Artikel
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22.02.2011
Kindergalerie online
Teilen Sie Ihre Freude! In der neuen Galerie des Kinderwunschzentrums Wiesbadens können Sie ab sofort ein Bild Ihres Nachwuchses hochladen. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!
Zur Kindergalerie
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21.10.2010
NobelpreistrÄger Prof. Robert Edwards und Dr. Toraman
Der diesjährige Nobelpreisträger für Medizin, Prof. Robert G. Edwards,
im Gespräch mit Frau Dr. Toraman vom Kinderwunschzentrum Wiesbaden.
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06.10.2010
Vater von vier Millionen
Der Medizin-Nobelpreis geht an den Erfinder der künstlichen Befruchtung
Der Nobelpreisträger Robert Edwards hat über Jahrzehnte versucht, menschliche Eizellen außerhalb des Körpers zu befruchten. Heute helfen seine Ergebnisse unfruchtbaren Paaren weltweit.
Der Medizin-Nobelpreisträger 2010 Robert G. Edwards,
ein 1925 geborener Engländer und Emeritus der Cambridge
University, erhält den Nobelpreis für Medizin oder Physiologie
2010 für seine Entwicklung der In-vitro-Fertilisation.
©Sheikh Hamdan Bin Rashid Al Maktoum
Award for Medical Sciences
Bei eigentlich jeder Nobelpreisverleihung hat das Komitee
nach der Preisverleihung einiges zu erklären – Fachliches
meist –; wirklich rechtfertigen muss es sich höchstens ab und an nach der Bekanntgabe des Friedensnobelpreisträgers. Das war in diesem Jahr anders: Die Ehrung des von der Cambridge University emeritierten Reproduktionsmediziners Robert G. Edwards für seine jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit an der In-vitro-Fertilisationstechnik sorgte für Diskussionen jenseits der Naturwissenschaft. Manche Nachfragen kreisten dabei um ein Skandälchen - der Preisträger war von einer schwedischen Zeitung vor der offiziellen Verkündigung korrekt erraten oder verraten worden. Vor allem fragten Kommentatoren aber nach "ethischen Problemen".
Quelle: spektrum direkt
Den vollständigen Artikel können Sie als PDF herunterladen.
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27.07.2010
INFORMATIONEN ZUM THEMA KINDERWUNSCH
Auf der Website www.ivf-europa.de werden zahlreiche Infos zum
Thema Kinderwunsch zusammengestellt:
Zum Thema Embryonenkultur
falsch: Die Blastozystenkultur (Kultur des Embryos bis zum Tag 5) ist in Deutschland verboten, aber im Ausland erlaubt.
richtig: In Deutschland gibt es KEINE zeitliche Begrenzung der Dauer und Art der Blastozystenkultur. Eine Kultivierung bis zum Blastozystenstadium ist medizinisch aber bei weitem nicht in jedem Fall sinnvoll.
falsch: Eine Kultur bis zum Blastozystenstadium erhöht nachweislich die Geburtenrate.
richtig: Bislang konnte nicht nachgewiesen werden, dass die Kultur des Embryos bis zum Blastozystenstadium im Vergleich zur Übertragung der Embryonen an Tag 2 oder 3 die Geburtenrate erhöht. Zwar mag in speziellen Fällen eine verlängerte Kultur dabei helfen, das Entwicklungspotenzial der Embryonen besser einzuschätzen, aber diese längere Kultivierung außerhalb des Körpers birgt für den Embryo durchaus auch Gefahren. Sie sollte daher nur angewendet werden, wenn mehrere Embryonen zur Auswahl stehen.
falsch: Es ist besser, einen überzähligen Embryo als eine Eizelle im Vorkernstadium einzufrieren, um diese im Rahmen einer späteren Behandlung verwenden zu können.
richtig: Im Ausland werden bei der selektiven Blastozystenkultivierung überschüssige Embryonen verworfen oder können nur unter den für den Embryo wesentlich ungünstigeren Bedingungen eingefroren werden. In Deutschland läßt man diese nachteilige Situation gar nicht erst entstehen! Ei- und Samenzelle werden im nachweislich für die spätere Entwicklung weitaus vorteilhafteren Vorkernstadium (die Samenzelle ist in die Eizelle eingedrungen, aber die Kernverschmelzung hat noch nicht stattgefunden) eingefroren. Die kumulative Schwangerschaftsrate aus einer einzigen Stimulationsbehandlung unter Berücksichtigung der zuvor eingefrorenen Zellen im Vorkernstadium ist nämlich höher als bei zuvor eingefrorenen Embryonen.
falsch: Die Beurteilung einer Eizelle im Vorkernstadium ist unnötig. Wichtiger ist die morphologische Beurteilung der Embryonen.
richtig: Die Beurteilung der befruchteten Eizelle im Vorkernstadium ist aufwändiger als die Beurteilung des Embryos. Allerdings können bestimmte nachteilige Veränderungen (beispielsweise drei Vorkerne) nur in diesem kurzen Entwicklungszeitraum erkannt werden. In Deutschland werden grundsätzlich alle Zellen, ob im Vorkernstadium oder in späteren Stadien, beurteilt. Im Ausland wird häufig aufgrund des zusätzlichen Aufwands darauf verzichtet.
falsch: In Deutschland ist das Einfrieren von Embryonen verboten.
richtig: Auch in Deutschland dürfen Embryonen in bestimmten Situationen eingefroren werden.
Zum Thema Kosten der Behandlung
falsch: Eine Auslandsbehandlung ist generell billiger als in Deutschland.
richtig: Die Gesamtkosten einer Kinderwunschhandlung sind in Deutschland im Gegenteil meist geringer als im benachbarten Ausland, denn in den Berechnungen tauchen z.B. die Nebenkosten der Behandlung (Anreise und Aufenthalt) oder eventuelle Vorbereitungs – und Folgekosten nicht auf. Wichtiger aber ist, dass der ideelle Preis für eine Behandlung im Ausland nicht in Euro gefasst werden kann. Will man denn wirklich ins Ausland reisen, um sich seinen Kinderwunsch zu erfüllen – so wie seinerzeit zur Abtreibung? Welchen Wert messen wir einer wohnortnahen und kulturell eingebetteten Behandlung zu? Ist sie wirklich so einfach messbar?
falsch: Die deutschen Krankenversicherer erstatten die Kosten einer Auslandsbehandlung.
richtig: Die Kosten einer Auslandsbehandlung dürfen nur dann von den deutschen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen erstattet werden, wenn die im Ausland durchgeführte Behandlung mit dem Embryonenschutzgesetz vereinbar ist. Die Kosten der Behandlung werden durch die Krankenkassen nur in dem Umfang übernommen, wie sie auch hierzulande anfallen würden.
falsch: Deutsche Ärzte, die ihren Patientinnen eine Behandlung im Ausland empfehlen, obwohl diese in Deutschland zulässig ist, tun das im Interesse ihrer Patientinnen.
richtig: Es kommt sicher vor, dass sich einige deutsche Ärzte von bewussten Fehlinformationen kommerziell orientierter ausländischer Zentren täuschen lassen und unwissend jedoch bei gutem Gewissen ihren Patienten eine Auslandsbehandlung empfehlen, obwohl diese wohnortsnah und auf bestem Qualtäts-Niveau möglich ist. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn der Arzt sich mangels einer deutschen Qualifikation als Kooperationspartner eines ausländischen Zentrums ausgibt, Informationsabende veranstaltet und sich auf den einschlägigen Internet-Präsenzen wieder findet. Eine kleine Schar "schwarzer Schafe" lässt sich für ihre Zuweisungstätigkeit ein Honorar gutschreiben. Das verdeckte Honorar muss aber vom Paar als Zuschlag auf die vermeintlich günstigere Auslandsbehandlung bezahlt werden. Die "Zuweisung gegen Entgelt" ist in Deutschland berufsrechtswidrig und sollte bei Verdacht der zuständigen Ärztekammer angezeigt werden.
Zum Thema IMSI
falsch: Die intracytoplasmatische morphologisch selektierte Spermieninjektion (IMSI) erhöht nachweisbar die Schwangerschaftsrate und ist in Deutschland nicht erlaubt.
richtig: IMSI ist in Deutschland durchaus zulässig. Der bisher einzige Nachweis einer Wirksamkeit stammt aber aus den Arbeitsgruppen, die diese Methode kommerziell anbieten. Es gilt als wissenschaftlich belegt, dass die Morphologie eines Spermiums nicht den genetischen Informationsgehalt reflektiert.
Quelle: http://www.ivf-europa.eu/
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22.06.2010

Kinderwunsch mit Risiken
Künstliche Befruchtung ist für viele ungewollt kinderlose Paare die letzte Hoffnung.
Artikel von Daniel Rohrig aus der Frankfurter Neue Presse, Ausgabe vom 25.05.2010
Welche Methoden der Reproduktionsmedizin gibt es, welche Gefahren drohen und nicht zuletzt welche Kosten können für Eltern entstehen?
Kinder das ist nach wie vor der Wunsch vieler Paare. Für viele ungewollt Kinderlose gibt es nur noch eine einzige Hoffnung: künstliche Befruchtung. 139 spezialisierte Einrichtungen existieren derzeit in Deutschland. In vielen Fällen (etwa 70 Prozent) ist diese Behandlung erfolgreich aber es gibt auch Risiken. Eine gute Vorab-Beratung ist deshalb unbedingt notwendig.
Schätzungen gehen mittlerweile davon aus, dass allein in Deutschland etwa zwei Millionen Paare Fruchtbarkeitsprobleme haben. 10 bis 15 Prozent aller Paare in Deutschland sind ungewollt kinderlos, sagt Dr. Thomas Hahn, Reproduktionsmediziner im renommierten Kinderwunschzentrum Wiesbaden. Hauptgründe: Das Kinderkriegen wird zu lange aufgeschoben, die Eizellreifung ist gestört, die Eileiter sind geschlossen, oder es gibt Probleme mit der Gebärmutter. Vielen Frauen ist die Begrenztheit ihrer Fruchtbarkeit überhaupt nicht bewusst, erklärt der Facharzt. Ab 40 Jahren sinke die Chance auf Kinder erheblich.
Aber auch die Qualität der Spermien beim Mann sinkt durch Umweltverschmutzung und veränderte Lebensgewohnheiten. Ursache kann aber auch eine Mumpserkrankung in der Pubertät oder eine Infektion der Samenwege sein. Bei über 90 Prozent der betroffenen Paare jedenfalls sind körperliche Ursachen der Grund für die Unfruchtbarkeit. Das hat die Firma Merck Pharma jüngst in einer Studie ermittelt. In den restlichen Fällen vermuten Mediziner und Psychologen Stress als Hauptursache.
Der Gang zum Facharzt beginnt zunächst mit einem ausführlichen Gespräch: Wie lange dauert der Zyklus, gab es bereits Schwangerschaften? Wie sind sie verlaufen? Einen Schwerpunkt bildet auch die Risiko-Aufklärung, so Hahn. Wenn der Wunsch nach Kindern dann tatsächlich weiter besteht, folgt die Behandlung: Die Ärzte prüfen per Ultraschall und Hormonbestimmungen, ob und wann der Eisprung stattfindet. Beim Mann werden die Spermien auf ihre Menge, ihre Beweglichkeit und die Form hin untersucht. Nun wird versucht, die gestörte Eierstockfunktion mit einer Hormonbehandlung zu normalisieren. Hat das keinen Erfolg, können eine Reagenzglasbefruchtung (In-vitro-Fertilisation) oder eine intracytoplasmatische Spermieninjektion eine Alternative sein.
Immer wieder flammt auch Kritik an der künstlichen Befruchtung auf. Hauptargument: Das Risiko von Fehlgeburten und Krankheiten des geborenen Kindes sei erhöht. Auch die Möglichkeit, dass bei der In-vitro-Fertisilation in 20 bis 25 Prozent der Fälle Zwillinge, oder bei drei Prozent gar Drillinge geboren werden, steige. Argumente, die Hahn auch gar nicht bagatellisieren möchte: Ja, das ist ein Problem. Es scheint einen Faktor in der Sterilisation zu geben, der die Ergebnisqualität negativ beeinflusst. Schließlich seien Zwillinge oder Drillinge sehr viel häufiger krank. Einer dänischen Studie der Universität Aarhus zufolge sind die Fehlgeburten in erster Line auf die Methode bei der Manipulation während der künstlichen Befruchtung an sich zurückzuführen. Die Ergebnisse reichen Hahn allerdings nicht. Das ist noch keine valide Basis.
Mehr Fehlgeburten
Darüber hinaus kann die Hormonbehandlung der Frau zu Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum führen auch können sich Zysten bilden. Bei der In-vitro-Fertilisation ist das Risiko einer Fehlgeburt auf bis zu 15 Prozent erhöht der Durchschnitt liegt insgesamt bei etwa acht Prozent. Auch das Risiko angeborener Fehlbildungen, wie Herzfehler und Nierenfehlbildung, ist geringfügig erhöht.
Beim Thema Übernahme der Kosten einer künstlichen Befruchtung durch die gesetzliche Krankenversicherung wird der Reproduktionsmediziner deutlich: Ich schäme mich, in einem Land zu leben, das so reich ist, aber insbesondere junge Menschen mit einem Kinderwunsch finanziell so hängen lässt. Seit 2004 übernehmen die Krankenkassen nur noch die Hälfte der Kinderwunschbehandlung. Und das auch nur mit Einschränkungen: So müssen die möglichen Eltern verheiratet sein, die Frau muss mindestens 25, darf aber höchstens 40 Jahre alt sein. Nach der Gesetzesnovelle registrierten Kinderwunschzentren zwischen 2003 und 2007 einen Rückgang von 94 600 auf 59 200 Neugeborene. Da sollte der Staat helfen, auch mit Steuermitteln, so der Facharzt. Immerhin: Das Land Sachsen fördert Kinderwillige seit einem Jahr aus dem Landesetat, Nordrhein-Westfalen und Hessen denken darüber nach.
Problem Eizellspende
Und noch etwas ärgert Hahn: Das Verbot der Eizellspende in Deutschland. Dabei werden die Eierstöcke einer Spenderin medikamentös stimuliert, um mehrere Eizellen reifen zu lassen. Anschließend werden sie unter Narkose punktiert, mit Sperma befruchtet und der Empfängerin verabreicht. Das ist doch nur eine Sonderform der Adoption, so der Wiesbadener Mediziner. Wir müssen verzweifelte Eltern oft ins Ausland schicken. Ganz anders sieht das Dirk Lanzerat vom Bonner Deutschen Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften: Ich bin gegen ausufernde Zielsetzungen in der Medizin. Wenn man Eizellspenden jetzt zulasse, mache man die Medizin zum Instrument bestimmter gesellschaftlicher Erfordernisse.
Darüber hinaus ist noch etwas anderes verboten: Das Sperma zur Befruchtung darf nicht von einem toten Mann stammen. Ausnahme: Der Samen war schon vor dem Tod in die Eizelle injiziert worden. Jüngst verurteilte das Oberlandesgericht Rostock eine Klinik dazu, einer Witwe neun konservierte Eizellen herauszugeben.
Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neue Presse
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04.02.2010
Im Seelentief zur IVF – Schreckt Depression den Embryo?
Medical Tribune Bericht
WIESBADEN – Trübe Stimmung, nein danke. Weigern sich IVF-Embryos,
bei seelisch gestressten Müttern „anzudocken“?
Seelenstress und Unfruchtbarkeit gehen oft Hand in Hand, Distress und IVF-Misserfolg sind miteinander assoziiert. Inwiefern psychische
Leiden das Gelingen einer IVF aber tatsächlich beeinflussen, war
bislang unklar. In einer prospektiven Kohortenstudie an 783 Frauen,
die sich in holländischen Zentren erstmals einer IVF- bzw. ICSI-
Behandlung unterzogen, ermittelten die Autoren das Ausmaß von Angst und Depressivität vor Therapiebeginn sowie am Tag der Eizell-Gewinnung.
Die Auswertung der Fragebögen zeigte, dass psychischer Distress die Schwangerschafts-wahrscheinlichkeit nicht beeinflusst – und ebenso
wenig die Rate vorzeitiger Therapieabbrüche im aktuellen Zyklus. Man müsse aber berücksichtigen, dass viele Frauen mehrere
Behandlungszyklen durchlaufen und dann eventuell aufgrund von Stress
und Depression doch vorzeitig aussteigen, kommentierte Privatdozent
Dr. Georg
Griesinger vom Kinderwunschzentrum des Universitätsklinikums
Schleswig-Holstein, Lübeck, beim Gynäkologie-Update. Für Arzt und Patientin sei es aber beruhigend, zu wissen, „dass sich ein
entwicklungsfähiger Embryo nicht durch eine negative Affektlage an
der Implantation hindern lässt“.
MTD, Ausgabe 4 / 2010 S.8, CG
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24.11.2009
KINDERWUNSCH UND SCHWANGERSCHAFT
In Deutschland wünschen sich 12,8 Millionen Menschen zwischen 25 und 59 Jahren sehnlich Kinder oder haben sich früher welche gewünscht. Darunter sind 1,4 Millionen, bei denen es mit dem Schwangerwerden nicht klappt. 40 Die Gründe hierfür sind zahlreich. Sie umfassen biologische Prozesse und psychologische Umstände, deren Wirkungsmechanismen wir noch nicht in ihrer Gesamtheit verstehen können. In diesem Zusammenspiel wird jedoch der negative Einfluss von unangebrachter Ernährung und Übergewicht zunehmend belegt. Gewicht und optimierte Ernährung sind somit nicht nur während der Schwangerschaft, sondern umso mehr bei der Zeugung von großer Bedeutung.
UNGEWOLLTE KINDERLOSIGKEIT
Etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland sind ohne Behandlung nicht in der Lage Kinder zu zeugen. Etwa ein Drittel der Unfruchtbarkeitsfälle bei einem Paar gehen auf medizinische Probleme bei der Frau, ein weiteres Drittel auf den Mann und das letzte Drittel auf unbekannte Ursachen zurück.
Eine Vielzahl an Studien belegt, dass die Unfruchtbarkeit bei Männern mit Übergewicht assoziiert ist. 41 So konnte eine amerikanische Studie, die die Schwangerschaftsrate bei Pärchen mit Kinderwunsch über den Zeitraum von vier Jahren untersuchte, belegen, dass eine Gewichtszunahme von 10 kg eine Reduktion der Fruchtbarkeit bei Männern von ca. 10% bedeutet. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft bei Paaren, bei denen die Männer einen hohen BMI haben, ist deutlich vermindert. 42
Bei Frauen ist der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Unfruchtbarkeit inzwischen detailliert aufgeklärt worden.
So liegt in Fällen der Unfruchtbarkeit bei Frauen nicht selten eine Störung der Eierstockfunktion vor. Etwa fünf bis sieben Prozent der unfruchtbaren Frauen leiden unter dem sogenannten Syndrom polyzystischer Ovarien (PCO). In ihren Eierstücken (Ovarien) haben sich kleine Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen) gebildet und so reift häufig kein befruchtungsfähiges Ei heran. Diese Fehlfunktion wird durch eine Störung des Hormonhaushalts und einem Überwiegen von männlichen Geschlechtshormonen verursacht. Diese Störung des Hormonhaushalts kann bereits direkt mit Übergewicht assoziiert sein.
Hinzu kommt, dass viele noch junge Frauen mit polyzystischen Ovarien an Übergewicht bis hin zur Fettsucht leiden und eine ausgeprägte Insulinresistenz aufweisen. 43 Sowohl Fettsucht als auch das Überwiegen männlicher Geschlechtshormone können gemeinsam, aber auch unabhängig voneinander, zu einer weiteren Hormonstörung führen, nämlich zu einem Anstieg von Insulin im Blut.
Gerade die stammbetonte Adipositas führt zu einer Insulinresistenz mit Ansteigen des Insulinspiegels im Blut. Diese erhöhten Insulinkonzentrationen wirken auf die Hirnanhangsdrüse, wodurch letztlich die männlichen Geschlechtshormone weiter vermehrt werden, was die Fruchtbarkeit der Frauen beeinträchtigt.
An der Charité in Berlin wird daher seit 2002 eine kombinierte Behandlung mit Gewichtsreduktion und zur Verbesserung der hormonellen Stoffwechsellage angeboten. 44
Die Ursachen von Unfruchtbarkeit sind zwar vielfältig, jedoch raten die meisten behandelnden Ärzte inzwischen als allererstes zu einer gezielten Ernährungsumstellung und -optimierung und erzielen somit verbesserte Ergebnisse bei der Infertilitätsbehandlung.
Da die Insulinresistenz hauptsächlich durch große viszerale Fettdepots, umgangssprachlich „Bauchspeck“, hervorgerufen wird, muss im Rahmen einer Fruchtbarkeitsbehandlung die Gewichtsreduktion auf eine konsequente Reduktion des Körperfetts ausgerichtet sein.
Unserer Erfahrung nach weisen Patienten mit unerfülltem Kinderwunsch eine hohe Bereitschaft auf, ihr Körpergewicht zu reduzieren und suchen daher gezielt nach Behandlungsmöglichkeiten. Es ist den Reproduktionsmedizinern daher überaus wichtig, diese Patienten an die richtigen Stellen zu verweisen. Dabei achten wir insbesondere darauf, dass es sich bei dem Gewichtsreduktionsprogramm um medizinisch gestützte und wissenschaftlich ausgewertete Therapien handelt, die eine dauerhafte Reduzierung des Körpergewichtes und Fettanteils ermöglichen. Die Ernährung muss darauf ausgerichtet sein, den zugrunde liegenden Hyperinsulinismus zu reduzieren. Hier ist die Überlegenheit einer Kohlenhydrat-reduzierten, Eiweiß-optimierten Kost wissenschaftlich gut dokumentiert. 45, 46
Eine weitere unterstützende Möglichkeit der Therapie bei Unfruchtbarkeit ist die ernährungs- und nährstoffmedizinische Behandlung. Paare, die zusätzlich zur assistierten Befruchtung eine solche begleitende Behandlung in Anspruch nahmen, erreichten eine 50% höhere Schwangerschaftsrate. 47
Auch wenn heutzutage in den industrialisierten Ländern ein reichhaltiges Nahrungsmittelangebot besteht, wird aus unterschiedlichsten Gründen in vielen Fällen der Nährstoffbedarf nicht hinreichend gedeckt. Gerade energiedichte Lebensmittel, wie z. B. Süßigkeiten oder Snacks sind arm an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Zudem führen z. B. die Verarbeitung von Lebensmitteln, einseitige Ernährungsgewohnheiten oder auch der Missbrauch von Alkohol, Tabak und Kaffee zu einer reduzierten Nährstoffaufnahme. Auch die längeren Transportwege, sowie die schlechtere Qualität von Böden haben nachweislich zu einer geringeren Nährstoffdichte geführt.
Die Unterversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente, kann zu einer verringerten Fruchtbarkeit führen: Ein Mangel an Vitamin E beispielsweise, führt in vielen Fällen zur Abstoßung der Eizelle von der Gebärmutter. Die Einnistung der Eizelle ist somit unmöglich. Auch die für die Produktion weiblicher Geschlechtshormone wichtige Hirnanhangsdrüse benötigt Vitamine des B-Komplexes, Vitamin E, Magnesium und Zink. Sie stehen somit möglicherweise in Verbindung mit der Entstehung eines polyzystischen Ovarsyndroms.
Während sich eine starker Mangel an Nährstoffen zum Beispiel in Unregelmäßigkeiten des Menstruationszyklus darstellt, bestehen in vielen Fällen von Unfruchtbarkeit keinerlei körperliche Beschwerden.
Diese Fakten müssen bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit besonders berücksichtigt werden, um den Erfolg einer verhältnismäßig teuren Behandlung der Unfruchtbarkeit zu unterstützen.
Der Einfluss der Ernährung und des metabolischen Gleichgewichts beschränkt sich selbstverständlich nicht nur auf die Zeugung des Kindes, sondern besteht auch im Verlauf der Schwangerschaft und Stillzeit.
Neue Studien belegen inzwischen eindeutig, dass deutliches Übergewicht vermehrt zu Fehlgeburten führt. Umso wichtiger ist es daher bei Schwangeren, auf das metabolische Gleichgewicht zu achten. 48
40 ) "Ungewollt Kinderlos", Studie des Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
und des Institutes für Demoskopie Allensbach, 2007
41 ) Nguyen et al, 2007, Men's body mass index and infertility
42 ) National Institute of Health, Sallmén et al, 2006, Reduced fertility among overweight and obese men
43 ) Das polyzystische Ovarsyndrom, Prototyp eines kardiometabolischem Syndroms,
Heutling et al, Der Internist (2007)
44 ) www.charite.de
45) Ludwig et al, High Glycemic Food Index Foods, Overeating, and Obesity:
Pediatrics, 1999,
Vol. 103, No. 3, E26 1-6
46 ) Halton et al, Low-carbohydrate-diet score and risk of type diabetes in women:
Am. J. Clin. Nutr., 2008; 87; 339-346
47 ) Schwangerschaftsrate von 34,4% bei nährstoffmedizinischer Behandlung, 21,1% in der
Kontrollgruppe, persönliche Mitteilung Dr. Thaele
48 ) Persönliche Mitteilung Dr. Doehmen
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23.06.2009
PETITION – DEUTSCHLAND BRAUCHT MEHR KINDER!
Deutschland braucht Kinder! Trotz dieser Forderungen fehlt unserer Regierung das nötige Interesse, ungewollt kinderlosen Paaren die erforderliche Unterstützung zu gewähren.
Viele Paare müssen auf eine Behandlung verzichten, weil sie nicht in der Lage sind, die große finanzielle Belastung (50% pro Versuch, je nach Behandlungsmethode entspricht das 300 – 3000 €), die eine solche Behandlung mit sich bringt, zu tragen. Seit 2005 kommen deshalb in Deutschland jährlich 10.000 Kinder weniger zur Welt.
Derzeit bereitet der Verein "Aktion Kinderwunsch" eine weitere Protestaktion vor. Diese soll im Mai 2010 vor dem Bundestag in Berlin stattfinden. Im Anschluss an die Demonstration wird der
Forderungskatalog mit gesammelten Unterschriften an Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit und Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übergeben.
Aktion Kinderwunsch braucht Eure Unterstützung
Damit viele Tausende Unterschriften zusammen kommen braucht Aktion Kinderwunsch Eure Unterstützung. Die Petition könnt online unterzeichnen. Achtung Paare! Bitte tragt euch einzeln ein!
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Die Petition
Ich fordere ....
...die Vollfinanzierung von vier reproduktionsmedizinischen Zeugungs-
versuchen gemäß der geltenden Regelungen bis einschließlich 31.12.2003
sowie die Kostenübernahme von Begleitbehandlungen wie z.B der TESE.
...die Gleichstellung von verheirateten und unverheirateten Paaren in allen
Belangen der Reproduktionsmedizin.
...die Abschaffung der Benachteiligung von Paaren, die auf Fremdsamenspende
angewiesen sind.
...die Aufhebung der unteren Altersgrenze von 25 Jahren bei Betroffenen,
denen aufgrund einer medizinischen Indikation keine Chance auf eine natürlich
herbeigeführte Schwangerschaft gegeben wird.
...Behandlungsmöglichkeiten für alleinstehende Frauen und lesbische Paare
(ohne Anspruch auf Kostenübernahme).
...die Modernisierung des EmSchG. Die Zulassung der Weiterkultivierung von
mehr als drei Embryonen und eingeschränkte Zulassung der Präimplantations-
diagnostik bei gegebener medizinischer Indikation. Weiter die Zulassung von
Eizell- und Embryonenspenden.
...die Einführung klarer gesetzlicher Regelungen, die den Interessen des aus
einer heterologen Befruchtung entstandenen Kindes, der Eltern und des Spenders
gleichermaßen Rechnung tragen, einschließlich einer gesetzlich festgelegten
Archivierung der Spenderdaten für die Dauer von 50 Jahren.
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30.04.2009
Von der Leyen will Staatszuschuss für künstliche Befruchtungen
Nach der Bundestagswahl – Auch Ausweitung der Vätermonate gefordert
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen will ungewollt kinderlosen Paaren mit einem Staatszuschuss zur künstlichen Befruchtung helfen. "Ja, dieses Thema treibt mich um, denn ich glaube, wir sind zu restriktiv, also zu begrenzend im Augenblick", sagte die CDU-Politikerin am Sonntag im Deutschlandfunk. In der nächsten Wahlperiode müsse gesetzlich geregelt werden, dass sich Bund und Länder mit Steuermitteln daran beteiligen.
Paare, die sich ein Kind wünschen, haben derzeit drei Mal die Möglichkeit, eine künstliche Befruchtung zur Hälfte von den Kassen finanziert zu bekommen. "Man muss sagen, das sind Tausende, die die Paare dann auch selber schultern müssen", meinte von der Leyen. Sie erlebe "oft die Schicksale, die Trauer, den Schmerz von Paaren, die sagen, aus finanziellen Gründen mussten wir einfach aufgeben, wohl wissend, dass manchmal im vierten Versuch dann doch es glücklich endet und ein Kind oder Zwillinge geboren werden."
Vorbild Sachsen
Aus dieser Überlegung heraus habe sie sich "sehr genau angeschaut, was die Sachsen jetzt als kluges Modell entwickelt haben, nämlich dass neben der Krankenversicherung der Staat Steuermittel noch dazu gibt. Ich finde, einen Eigenanteil müssen diese Paare auch immer selber tragen, aber es darf nicht so sein, dass sie unter dieser finanziellen Last so zugrunde gehen..."
"Deshalb bin ich entschlossen, in der nächsten Legislatur hier einen deutlichen Gesetzesvorschlag auch zu machen, dass sich sowohl der Bund als auch die Länder aus Steuermitteln, also aus der Gesamtheit heraus, an dem Thema Finanzierung künstlicher Befruchtung dann auch beteiligen", erklärte die Ministerin. Die gesetzlichen Krankenkassen müssen eine künstliche Befruchtung weiterhin nur zur Hälfte finanzieren. Vor einem Monat nahm das Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an, die sich gegen diese Begrenzung der Kostenübernahme wandte. Zur Begründung erklärten die obersten Richter, es sei verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber eine künstliche Befruchtung nicht als Krankheitsbehandlung ansehe.
Bis zum Jahr 2003 hatten die Krankenkassen die Kosten einer künstlichen Befruchtung voll getragen. Mit dem Modernisierungsgesetz von 2004 wurde der Zuschuss auf 50 Prozent begrenzt.
"Wir gewinnen jetzt erst mal die Wahl"
Von der Leyen sprach sich im Deutschlandfunk auch erneut für eine
Ausweitung der Vätermonate in der nächsten Legislaturperiode aus. Sie werde sich dafür einsetzen, dass dies "im Wahlprogramm der Union" stehe. "Ich werde natürlich in den Koalitionsverhandlungen dafür sorgen, dass das ein Thema ist, das im Koalitionsvertrag verankert
wird", sagte die CDU-Politikerin. Details wollte von der Leyen nicht nennen.
Auch die Frage, ob sie sich nach einer gewonnenen Bundestagswahl
weiterhin als Familienministerin um das Thema kümmern oder ins
Gesundheitsressort wechseln wolle, beantwortete die CDU-Politikerin
nicht: "Wir gewinnen jetzt erst mal die Wahl, und dann entscheidet
die Bundeskanzlerin, wie sie das Kabinett zusammensetzt", erklärte sie.
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26.04.2009
Aktuelle Zeitungsartikel
Wir haben für Sie einige aktuelle Zeitungsauschnitte zum Thema "Kinderwunsch" herausgesucht. Ein PDF dieser Ausschnitte können Sie auch hier downloaden.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. 2. 2009, Seite 1
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. 2. 2009, Seite 4
Quelle: Die Welt vom 16. 2. 2009, Seite 1
Quelle: Die Welt vom 16. 2. 2009, Seite 4
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27.02.2009
Sachsen hilft bei Kinderwunsch
Das Land zahlt Ehepaaren für künstliche Befruchtung einen Zuschuss.
Zahl der Behandlungen soll wieder steigen.
München – Als erstes Bundesland in Deutschland zahlt Sachsen kinderlosen Paaren künftig bei der künstlichen Befruchtung einen Zuschuss aus Steuergeld. Von März an müssen potentielle Eltern nur noch die erste Kinderwunschbehandlung voll aus eigener Tasche finanzieren. Beim zweiten und dritten Versuch übernimmt das Sozialministerium mit 800 bis 900 Euro ein Viertel der Kosten, bei der vierten Behandlung mit 1600 bis 1800 Euro sogar gut die Hälfte. Dafür stellt das Bundesland jährlich 1,1 Million Euro zur Verfügung.
Hintergrund des Beschlusses ist eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2004, durch die die Zahl der künstlichen Befruchtungen deutlich eingebrochen ist. Damals hatte die rot-grüne Bundesregierung bestimmt, dass die gesetzliche Krankenversicherung nur noch 50 Prozent der Behandlungskosten übernimmt. Die andere Hälfte müssen Paare seitdem selber zahlen – pro Zyklus sind das je nach Medikation 1500 bis 2500 Euro. Experten wie Ulrich Hilland vom Bundes-verband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands (BRZ), schätzen, dass 15 Prozent aller deutschen Paare ungewollt kinderlos sind.
Weil sich viele von ihnen die teure Therapie nicht leisten können – zumal diese in der Regel erst nach drei Versuchen bei 60 bis 70 Prozent der Frauen Erfolg hat – ist die Zahl der Behandlungen bundesweit stark zurückgegangen: Zwischen 2003, als die neue Regel bekannt wurde, und 2007 sank sie laut Hilland von
105 800 auf 64 578. Die Zahl der mit Hilfe der Fortpflanzungsmedizin geborenen Kinder ging von 19 000 auf 7 500 zurück.
In Sachsen sank im gleichen Zeitraum die Zahl der Behandlungen von 2848 auf 1154. „Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung können wir uns das nicht leisten“, heißt es im Sozialministerium in Dresden. Mit der finanziellen Entlastung bei der künstlichen Befruchtung will die sächsische Sozialministerin Christine Clauß (CDU) nun ein klares Zeichen setzen.
Allerdings hat sie die Bezuschussung an enge Voraussetzungen gebunden: Frauen dürfen nicht älter als 40 Jahre sein, Männer höchstens 50. Zudem müssen die Paare sich in Sachsen behandeln lassen und dort seit mindestens einem Jahr wohnen. Und: Sie müssen miteinander verheiratet sein. Mit diesen Anforderungen habe man die Regeln übernommen, die schon 2004 galten, reagierte ein Sprecher des sächsischen Sozialministeriums auf Kritik, der Ausschluss unverheirateter Paare gehe an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei.
Vorsichtige Kritik äußerte auch BRZ-Chef Hilland. „Die Sozialgesetzgebung ist Sache der Bundesregierung“, betonte er, diese sollte man nicht zu leicht aus der Verantwortung entlassen. Auch aus anderen Bundesländern kamen am Dienstag verhaltene Reaktionen. Aus Berlin hieß es, angesichts der Haushaltslage sei eine Bezuschussung der künstlichen Befruchtung aus Landesmitteln nicht möglich. Die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) sagte: „Ich plädiere für eine bundeseinheitliche Lösung. Es sollte nicht zu einem Wettbewerb der Bundesländer kommen, wer potentielle Eltern bei der künstlichen Befruchtung finanziell am besten unterstützt.“
Ein Versuch, die künstliche Befruchtung wieder bundesweit von der gesetzlichen Krankenkasse finanzieren zu lassen, war im Juli 2008 gescheitert. Mit-Initiator der Bundesratsinitiative war schon damals neben Thüringen und dem Saarland das Land Sachsen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 11.02.09, von Charlotte Frank
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21.08.2008
Flyer zur Puppen-Protest-Aktion
Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst möchte sich Aktion Kinderwunsch e.V. bei allen Kinderwunschpraxen/-zentren bedanken, die sich bereit erklärt haben Flyer der Puppen-Protest-Aktion für Ihre Patienten zugänglich auszulegen! Da wir keine Vorstellung haben, ob die Menge der Ihnen vorliegenden Flyer ausreicht, weisen wir Sie auf die Möglichkeit hin weitere Flyer auszudrucken.
Um die Resonanz der Aktion zu erhöhen, ist es vielleicht einigen von Ihnen möglich auf Ihrer Website darauf aufmerksam zu machen. Das Bielefeld Fertility Center hat dies zu unserer Freude bereits getan. Es besteht auch die Möglichkeit unser Banner einzubinden.
Weiter möchten wir sie einladen, sich an unserer Online-Petition zu beteiligen.
Für Ihre Bemühungen und Unterstützung bedanken wir uns im Voraus.
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20.05.2008
Verantwortungsvolle Mutterschaft fängt vor der Schwangerschaft an
Maria-E. Lange-Ernst, Pressestelle des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF)
Zahlreiche Studien belegen, dass der Eintritt einer gewünschten Schwangerschaft auch vom Gesundheitszustand und Ernährungsverhalten abhängig ist und durch manche Änderungen des gewohnten Lebensstils beider Partner bereits vor Beginn der Schwangerschaft von großer Bedeutung sind. Das heißt: Wenn Paare Eltern werden möchten, müssen sie zuerst etwas für sich tun, um die Chancen für eine möglichst komplikationslose Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Kindes zu optimieren.
PDF ansehen / PDF herunterladen
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10.05.2007
Absetzung von Maßnahmen zur Sterilitätsbehandlung:
Änderung der Rechtsprechung
Aufwendungen einer nicht verheirateten empfängnisunfähigen Frau für Maßnahmen zur Sterilitätsbehandlung durch sog. In-vitro-Fertilisation sind als außergewöhnliche Belastung abziehbar, wenn die Maßnahmen in Übereinstimmung mit den Richtlinien der ärztlichen Berufsordnungen vorgenommen werden (Änderung der Rechtsprechung)
EStG § 33
Urteil vom 10. Mai 2007 III R 47/05
Vorinstanz: FG Münster vom 27. April 2005 1 K 7062/01 E (EFG 2005, 1266)
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Einfluss von Leukonorm auf die Schwangerschaftsraten.
Patientinnen-Informationen zu einer aktuellen prospektiven Studie
sind unter http://www.proverum.de/pv_home.htm unter dem Abschnitt
"Probandeninfos" abrufbar.
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FRANKFURT, 28.02.2007
Unverheiratete Paare müssen die Kosten für eine
künstliche Befruchtung weiterhin selbst tragen.
Die gesetzliche Regelung, die eine Erstattung der Hälfte der Kosten durch die
gesetzliche Krankenkasse nur für Ehepaare vorsieht, verstößt nicht gegen das
Grundgesetz, entschied das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch.
Die finanzielle Ungleichbehandlung sei durch die besondere Stellung der Ehe
gerechtfertigt, urteilten die Karlsruher Richter. Der Gesetzgeber könne davon
ausgehen, dass die Ehe eine geeignetere Lebensbasis für das Wohlergehen
des Kindes darstelle. Es stehe ihm allerdings frei, auch nichtehelichen
Lebensgemeinschaften Kassenleistungen für eine künstliche Befruchtung
zu gewähren.
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06.02.2007
Urteilsverkündung in Sachen Künstliche Befruchtung.
Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts wird in dem Verfahren
Künstliche Befruchtung auf der Grundlage der mündlichen Verhandlung
vom 21. November 2006 (siehe Pressemitteilung vom
22. November 2006) am
Mittwoch, 28. Februar 2007, 10:00 Uhr,
im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts,
Schloßbezirk 3, 76131 Karlsruhe
sein Urteil verkünden.
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29.11.2006
Weniger IVF - Projektgruppe analysiert Gründe.
Ärzte Zeitung
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22.11.2006
Klage zu künstlicher Befruchtung.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Wir weisen darauf hin, dass die Urteilsverkündigung Ende
Januar/Anfang Februar 2007 erwartet wird.
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13.10.2006
Keine Kostenübernahme von Behandlung im Ausland.
Landessozialgericht Baden-Württemberg
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11.09.2006
Kinderwunsch-Behandlung im Ausland:
In der Regel nur selten lohnend
Seitdem die gesetzlichen Krankenkassen für
Kinderwunsch-Behandlungen weniger zuzahlen,
werben Anbieter aus den europäischen Nachbarländern
mit Billigangeboten und hohen Erfolgsaussichten. Was sich dahinter verbirgt, beschreibt
die Medizin-Journalistin Renate Leinmüller.
Sonderdruck
Calimera - Die Kinderwunschzeitschrift von Serono
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10.07.2006
Louise Brown ist selbst schwanger.
Erstes Retortenbaby Louise Brown mit 27 Jahren selbst schwanger.
Pressebericht
dpa, Hamburg
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30.06.2006
Behandlungen im Ausland.
Eine Frau, die jünger als 36 Jahre ist, hat auch in Deutschland eine Schwangerschaftswahrscheinlichkeit von fast 32%, bei gut verlaufener Stimulation der Eierstöcke sogar von über 37%. Das sind Ergebnisse, die sich im internationalen Vergleich messen lassen können. Trotz restriktiven Embryoschutzgesetzes und trotz Gesundheitsmodernisierungs-gesetz wird ein von ungewollter Kinderlosigkeit betroffenes Paar in Deutschland nicht schlechter behandelt als im Ausland. Dies ist ein ganz wesentliches Ergebnis dieser Auswertung.
Unveröffentlichte Mitteilung von Prof. Dr. Ricardo Felberbaum,
Festschrift "10 Jahre Deutsches IVF-Register"
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01.06.2006
In-vitro-Maturation ist kein Ersatz für IvF und ICSI.
Vor- und Nachteile der In-vitro-Maturation (IvM), zusammengefasst von
PD Dr. Michael von Wolf, Heidelberg.
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25.04.2006
10 Jahre IVF-Zentrum Wiesbaden.
Bericht vom Symposium
„10 Jahre IVF-Zentrum Wiesbaden“
am 04. März 2006
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23.03.2006
Niedrigste Zahl von Neugeborenen
in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg.
Offener Brief an die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
Verfasser: Dr. med. Michael Thaele, 1. Vorsitzender
stellvertretend für den Vorstand und die Mitglieder des Bundesverbands
Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V. (BRZ)
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