English · Impressum · Glossar · Sitemap
In-vitro-Fertilisation (IVF)

Ivfvergrößern
IVF

movie Film abspielen

Besteht keine Aussicht, dass Sie mit den bisher geschilderten Möglichkeiten schwanger werden, bietet sich die In-vitro-Fertilisation (IVF) an. Eine In-vitro-Fertilisation (IVF) kann dann helfen, wenn z.B. die Eileiter irreparabel geschädigt sind, eine Endometriose vorliegt, die Zeugungsfähigkeit des Mannes deutlich eingeschränkt ist, die Sterilität durch die Bildung von Antikörpern bedingt ist oder keine Ursache gefunden werden konnte.

Bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) erfolgt die Befruchtung außerhalb des Mutterleibes: Ei- und Samenzellen werden in einer Glasschale zusammengebracht und nach der Befruchtung über einen dünnen Schlauch (Katheter) zurück in die Gebärmutter gegeben.

Im Rahmen der In-vitro-Fertilisation (IVF) werden in einem ersten Schritt die Eierstöcke mit Fruchtbarkeitshormonen zur Reifung mehrerer Eizellen angeregt. Dies erhöht die Erfolgsaussichten der In-vitro-Fertilisation (IVF). Es werden für die In-vitro-Fertilisation (IVF) die gleichen Präparate wie bei einer normalen Stimulation verwendet, jedoch in höherer Dosierung.

Gewonnen wurden die Präparate bislang aus dem Urin von Frauen, die in den Wechseljahren sind. Seit 1996 gibt es aber auch biotechnologisch hergestellte Fruchtbarkeitshormone (Follitropin), die durch absolute Reinheit gekennzeichnet sind. Es wird weniger Hormon zur Stimulation benötigt. Die Präparate haben immer die gleiche Qualität.

Mit Hilfe des Ultraschalls und einer feinen Nadel werden die Eizellen meist durch die Scheide gewonnen. Anschließend werden die gewonnenen Eizellen mit den Samenzellen in einer Nährflüssigkeit im Labor zusammengebracht. In der Regel verbleiben Ei- und Samenzellen 24 Stunden in einem Wärmeschrank bei 37° C. Nach dieser Zeit prüfen wir, ob es zu einer Befruchtung gekommen ist. Wenn ja, übertragen wir nach weiteren 24 Stunden maximal 3 befruchtete Eizellen in die Gebärmutterhöhle (Embryotransfer).

Embryotransfervergrößern
Embryotransfer

Follikelpunktionvergrößern
Follikelpunktion

Zurück zum Seitenanfang