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Untersuchungsmethoden

Eine Ultraschalluntersuchung durch die Scheide dient der Betrachtung der Eierstöcke, der Eileiter und der Gebärmutter. Um Störungen der Eizellreifung auszuschließen, werden eine Reihe von Hormonen bestimmt.

Dazu können Blutentnahmen zu Beginn des Zyklus zur Bestimmung der Hormone Östrogen, LH, FSH, Testosteron, Androstendion, Prolaktin und die Schilddrüsenhormone T3, T4 und TSH und eventuell in der zweiten Zyklushälfte für Progesteron notwendig sein. Manchmal ist es hilfreich, eine Basaltemperaturkurve zu führen, um weiteren Aufschluß über den Zyklusverlauf zu erhalten. Die Sicherheit, dass vor dem Anstieg der Temperatur um rund 0,5 Grad tatsächlich ein Eisprung erfolgt ist, liegt allerdings nur bei 70 Prozent.

Deshalb kann zusätzlich zwischen dem zehnten und zwölften Zyklustag ein Ultraschall durchgeführt werden. Die Zeugungsfähigkeit des Mannes kann durch die mikroskopische Beurteilung des Samens (Spermiogramm) festgestellt werden. Der Partner wird gebeten, eine durch Masturbation gewonnene Samenprobe im Labor abzugeben. Dort wird unter dem Mikroskop geprüft, ob genügend Spermien mit gesunder Form und guter Beweglichkeit im Samenerguß vorhanden sind.

Da die Qualität des Samens sehr schwanken kann, verlangen die gesetzlichen und auch einige private Krankenkassen zwei Spermiogramme im Abstand von mindestens 12 Wochen. Sind alle Untersuchungen normal, wird im nächsten Schritt geprüft, ob die Eileiter durchgängig sind. Hier stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Untersuchungen mit Ultraschall oder Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittel können zwar abklären, ob die Eileiter durchgängig sind, die Aussagefähigkeit ist jedoch eingeschränkt, da Verwachsungen auf diese Art und Weise nicht nachgewiesen werden können. Für eine genaue Diagnose ist eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) nötig.

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Laparoskopie

Unter Narkose werden durch einen kleinen Schnitt am Bauchnabel und am Rande der Schambehaarung Operationsinstrumente in den Bauchraum eingeführt. Hiermit können die Eileiter und der Bauchraum betrachtet und kleine Verschlüsse geöffnet werden. Es bleiben nur sehr kleine, nahezu unsichtbare Narben zurück.

Weitere Untersuchungen können je nach Situation zusätzlich erforderlich werden. Wenn die Ergebnisse aller Untersuchungen vorliegen, werden wir sehr intensiv mit Ihnen die therapeutischen Möglichkeiten besprechen.

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